Technik und Wissenswertes

Auf diesen Seiten erfahren Sie alle wichtigen Informationen um den Dienst in der Feuerwehr allgemein, wie ein Einsatz abläuft oder wie sich Brände verhüten lassen.

Wie läuft ein Feuerwehreinsatz ab?

Im Gegensatz zu einer Berufsfeuerwehr befindet sich ausserhalb der Einsätze und Arbeitsdienst niemand am Gerätehaus. Die Kameraden und Kameradinnen gehen ihren alltäglichen Beschäftigungen nach oder halten sich am Arbeitsplatz auf. Wählt nun ein Anrufer die internationale Notrufnummer 112, so kommt er im Regelfall bei der Leistelle Rottweil an.

Der Notruf & die Leitstelle

Die Rettungsleitstelle Rottweil koordiniert neben den Feuerwehren im gesamten Landkreis auch den Rettungsdienst im Kreisgebiet. Sie ist rund um die Uhr mit mindestens einem Disponenten besetzt, der erfahrerner Rettungsassistent, Feuerwehrtruppführer und Leitstellendisponent ist. Bereits während des Telefonates bereitet er im Einsatzleitrechner die Alarmierung vor. Besonders wichtig sind folgende Informationen:

  • Wer ruft an?
  • Wo ist etwas geschehen?
  • Was ist geschehen?
  • Wie viele Personen sind betroffen?
  • Welche Art der Erkrankung/Verletzung/Schaden liegt vor?
  • Warten auf Rückfragen!

Über Funkmeldeempfänger werden nun die nötigen Feuerwehrleute alarmiert, die sich dann auf den Weg zum Gerätehaus machen.

Die Feuerwehr rückt aus

Im Gerätehaus rüsten sich die Feuerwehrmänner und -frauen zunächst mit ihrer persönlichen Schutzkleidung aus und besetzten die

Fahrzeuge. Sind Menschenleben oder bedeutende Sachwerte in Gefahr so erfolgt die Anfahrt zum Einsatzort mit Sonder- und Wegerechten, also Blaulicht und Martinshorn. Auf dem Weg zum Einsatzort kann die Leitstelle dem Gruppenführer des Fahrzeugs per Funk Details zum Einsatz mitgeben.

Am Einsatzort

Am Einsatzort macht gilt es zunächst sich ein Bild von der Lage zu machen. Dies ist insbesondere Aufgabe des Gruppenführers. Dieser erkundet das Unfallgeschehen oder Brandobjekt und gibt die nötigen Befehle an die Feuerwehrleute weiter. Auch hier sind die Aufgaben klar verteilt.

 

Unverzichtbar, wenn es brennt: Atemschutzgeräte

Der so genannte Angriffstrupp ist beim klassischen Brandeinsatz für die Vornahme des ersten Strahlrohres verantwortlich. Er rüstet sich deshalb auch meist schon auf der Fahrt mit Atemschutzgeräten aus, um im Bedarfsfall Brände auch im Innenangriff bekämpfen oder Menschen aus verrauchten Bereichen retten zu können.

Der Wassertrupp übernimmt den Aufbau der Wasserversorgung. Viele Fahrzeuge innerhalb der Feuerwehr Dornhan führen bereits Wasser in Tanksystemen mit. Der Wassertrupp wird also zunächst eine Leitung zum Verteiler aufbauen, bevor er den nächstgelegenen Hydranten mit dem Fahrzeug verbindet. Auch der Wassertrupp rüstet sich mit Atemschutzgeräten aus, da er im Falle eines Unfalls für die Rettung des Angriffstrupps verantwortlich ist.

Der Schlauchtrupp wird in der Regel flexibel eingesetzt. So unterstützt er entweder einen der beiden Trupps beim Verlegen der Schlauchleitungen oder nimmt auf besondere Weisung des Gruppenführers andere Aufgaben wie zum Beispiel das Anleitern eines Gebäudes wahr.