Fahrzeug
Die Abteilung Weiden verfügt derzeit über ein Staffellöschfahrzeug 10/6, dass vier Feuerwehrleuten, einem Maschinisten und dem Gruppen-/Staffelführer Platz bietet. Aufgebaut ist das Fahrzeug der Firma Ziegler auf einem MAN LE-Fahrgestell mit 180 PS und einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen. Mit insgesamt knapp 1000 Litern Löschwasser ist das Fahrzeug für den Erstangriff bestens ausgerüstet.
Mannschaftsraum
Der Beifahrersitz im Fahrzeug ist dem Gruppenführer vorbehalten. Während der Anfahrt zum Einsatzort wird von ihm auch der Funkverkehr mit Leitstelle und anderen Fahrzeugen abgewickelt. Neben den Funkgeräten für das sogenannte 4m-Band befinden sich im vorderen Bereich auch die Funkgeräte für den Einsatzstellenfunk, das 2m-Band. Diese tragbaren Geräte stellen den Kontakt zwischen Gruppenführer und Mannschaft sicher. Im hinteren Mannschaftsraum befinden sich zwei Atemschutzgeräte, die vom Angriffstrupp bei Bedarf bereits auf der Fahrt angelegt werden können. Auf Grund der beengten Verhältnisse im Fahrzeug werden sie hierbei von ihren beiden Kameraden unterstützt.
Geräteräume
Die komplette f
euerwehrtechnische Beladung ist in insgesamt fünf Geräteräumen untergebracht. Mit der tragbaren Pumpe TS 8/8 kann Wasser unabhängig vom Fahrzeug gefördert werden. Besonders wichtig bei der Entnahme von Löschwasser aus öffentlichen Gewässern, die mit dem Fahrzeug nur schwer erreichbar sind. Die Heckpumpe des Fahrzeugs hingegen ist direkt mit dem integrierten Löschwassertank (1000 Liter) verbunden. So steht bereits von der ersten Minute an Wasser zur Verfügung, auch wenn sich das Fahrzeug ausserhalb des Hydrantennetzes befindet oder die Wasserentnahmestelle noch nicht eingerichtet ist. Für kleinere Brände können die Wehrleute auf eine Schnellangriffseinrichtung im Heck zurückgreifen, die innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit ist.
Ausserdem stehen ergänzend zu den beiden Atemschutzgeräten im Mannschaftsraum zwei weitere Atemschutzgeräte im Heckbereich bereit, so dass sich ein zweiter Trupp als Sicherheitstrupp ausrüsten kann. Zur Ausleuchtung der Einsatzstelle befindet sich auf dem Dach ein Lichtmast mit zwei 1000 Watt Halogenstrahlern, die in der Nacht Gefahrenstellen ausleuchten, die Rettungsarbeiten erleichtern und die Sicherheit der Einsatzkräfte erhöhen. Etwas flexibler sind die Einsatzkräfte mit einem zweiten Lichtmast mit Stativ, der mobil eingesetzt werden kann.

